3-Schritte-Fahrplan: So schreibst du die besten Hooks
Im digitalen Marketing und Copywriting sind starke Hooks entscheidend: Sie sorgen dafür, dass deine Zielgruppe im Bruchteil einer Sekunde hängenbleibt und weiterlesen möchte. Ein „Hook“ – also der Haken, der Aufmerksamkeit erzeugt – ist die erste, kurze Botschaft, die das Interesse deines Lesers weckt und ihn neugierig auf den weiteren Text macht. Egal ob für Social Media, Landingpages oder Verkaufsseiten – ein verkaufsstarker Hook entscheidet oft, ob deine Nachricht im Gedächtnis bleibt oder ungelesen bleibt.
In diesem Artikel zeige ich dir eine einfache 3-Schritte-Anleitung, wie du verkaufsstarke Hooks schreibst, die emotional ansprechen und deine Leser genau dort abholen, wo sie gerade stehen. Wir schauen uns effektive Hook-Formeln und Techniken an, die sicherstellen, dass deine Botschaft das gewünschte Ziel erreicht.
Schritt 1: Kenne deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse
Der erste Schritt beim Erstellen von Hooks besteht darin, deine Zielgruppe genau zu verstehen. Ein Hook kann nur dann wirken, wenn er die Sprache deiner Zielgruppe spricht und ihre Herausforderungen direkt anspricht. Die besten Hooks sind diejenigen, die den Alltag deiner Zielgruppe widerspiegeln und zeigen, dass du ihre Probleme verstehst. Ein gezielter Hook baut Vertrauen auf und ermutigt deine Leser, mehr über dein Angebot zu erfahren.
Tipps zur Zielgruppenanalyse:
Führe Interviews oder Umfragen durch: Frage deine Zielgruppe nach ihren Herausforderungen, Bedürfnissen und Träumen.
Beobachte Kommentare und Fragen auf Social Media: In den Kommentaren deiner Posts oder in anderen Gruppen erfährst du oft viel darüber, was deine Zielgruppe gerade bewegt.
Nutze deine eigenen Erfahrungen: Wenn du selbst ein ähnliches Problem oder Bedürfnis hattest, verwende diese persönliche Geschichte als Einstieg in deinen Hook.
Beispiel:
Schwacher Hook: „In unserem Workshop lernst du, deine Zielgruppe zu definieren.“
Verkaufsstarker Hook: „Die Ausarbeitung deiner perfekten Zielgruppe steht seit einer Ewigkeit auf deiner To-Do-Liste? In unserem Workshop…“
Der zweite Hook spricht direkt eine Alltagssituation an, in der sich viele Leser wiederfinden. Sie fühlen sich emotional angesprochen und bekommen sofort das Gefühl, dass dieser Workshop ihre Probleme lösen kann. Ein effektiver Hook ist also immer einer, der Empathie zeigt und die Bedürfnisse deiner Zielgruppe im Fokus hat.
Tipp: Um diesen Schritt zu meistern, hilft es, wenn du deine Zielgruppe wirklich verstehst. Mache dir Gedanken darüber, was ihre täglichen Herausforderungen sind, welche Wünsche sie haben und was sie davon abhält, ihre Ziele zu erreichen. Welche Gedanken begleiten sie Tag für Tag? Dafür kannst du beispielsweise auch ChatGPT nutzen.
Schritt 2: Setze psychologische Trigger für verkaufsstarke Hooks
Um deine Zielgruppe wirklich zu fesseln, braucht es mehr als nur eine allgemeine Aussage. Verkaufsstarke Hooks arbeiten mit psychologischen Triggern, die sofort Neugier wecken oder eine emotionale Reaktion auslösen. Hier sind einige der effektivsten Methoden aus der Verkaufspsychologie, die du anwenden kannst:
1. Starke Aussagen
Beginne mit einer mutigen oder provokanten Aussage, die die Leser automatisch neugierig macht. Eine starke Aussage weckt Zweifel, Interesse oder Widerspruch und sorgt dafür, dass dein Leser genauer hinsieht.
Beispiel: „Mit jedem Social-Media-Post, den du nicht auf deine Zielgruppe zuschneidest, verlierst du an Reichweite.“
Warum es funktioniert: Diese kühne Aussage bringt die Leser dazu, ihre eigenen Social-Media-Posts zu hinterfragen. Sie wollen wissen, warum das so ist und wie sie es vermeiden können.
2. Interessante Fragen
Fragen ziehen den Leser in den Text und sprechen ihn direkt an. Eine gut formulierte Frage spiegelt oft das Bedürfnis der Zielgruppe wider und macht neugierig.
Beispiel: „Fragst du dich auch, warum bestimmte Reels viral gehen und deine nicht?“
Warum es funktioniert: Die Frage ist sehr spezifisch und stellt eine emotionale Verbindung her. Der Leser fühlt sich direkt angesprochen und möchte eine Antwort finden.
3. Zahlen, Daten und Fakten
Menschen lieben konkrete Informationen. Eine Statistik oder interessante Zahl verleiht deinem Hook Autorität und macht ihn gleichzeitig eingängig.
Beispiel: „Wusstest du, dass die menschliche Aufmerksamkeitsspanne nur 8 Sekunden beträgt?“
Warum es funktioniert: Die überraschende Tatsache regt dazu an, mehr über das Thema zu erfahren und zu verstehen, wie man in diesen wenigen Sekunden Aufmerksamkeit gewinnt.
4. Mini-Geschichten
Geschichten faszinieren uns von Natur aus. Mit einem kurzen Einstiegssatz in eine Geschichte ziehst du den Leser mitten in den Text.
Beispiel: „Seit Wochen versuchst du, dich gesünder zu ernähren, aber jeden Abend landest du doch wieder vor der Snack-Schublade…“
Warum es funktioniert: Der Leser fühlt sich in die Geschichte hineinversetzt und kann sich in der Situation wiedererkennen. Die Neugier ist geweckt, und sie möchten wissen, ob sie eine Lösung gefunden hat und was sie anders machen könnte.
Diese verschiedenen Hook-Formeln lassen sich flexibel einsetzen. Je nach Inhalt und Ziel deiner Botschaft kannst du unterschiedliche Trigger ausprobieren, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen.
Schritt 3: Den Mehrwert klar kommunizieren
Ein guter Hook weckt nicht nur Neugier, sondern vermittelt auch sofort den Nutzen für den Leser. Wenn jemand erkennt, dass er durch deinen Text oder dein Angebot einen echten Mehrwert erhält, ist er viel eher bereit, dranzubleiben.
Tipps zur Formulierung des Mehrwerts:
Nutze direkte Formulierungen: „Wie du…“, „So erreichst du…“ oder „In [kurzer Zeit] zu [Ziel]“. Diese geben dem Leser eine klare Vorstellung davon, was er erwarten kann.
Setze Zahlen und konkrete Ergebnisse ein: Ein Versprechen, wie „In nur einer Woche sichtbare Ergebnisse“, wirkt verbindlicher und interessanter als eine allgemeine Aussage.
Konzentriere dich auf das Endergebnis: Überlege dir, wie sich dein Angebot auf das Leben oder die Arbeit deiner Zielgruppe auswirkt und betone diesen Vorteil.
Beispiel-Hooks für den Mehrwert:
Schwacher Hook: „Lerne mehr über Business.“
Effektiver Hook: „Wie du deine Arbeitszeit halbierst und gleichzeitig deinen Umsatz steigerst.“
Die zweite Variante spricht direkt das Ergebnis an, das der Leser sich wünscht. Sie zeigt, dass es hier um ein echtes Problem und eine Lösung geht.
Tipp: Versprich im Hook nichts, was du im Text nicht einlösen kannst. Reißerische Hooks ohne tatsächlichen Mehrwert sind schnell als Clickbait entlarvt und können das Vertrauen deiner Leser beeinflussen.
Fazit
Ein verkaufsstarker Hook ist wie ein persönlicher Einladungstext, der Leser sofort zum Dranbleiben motiviert. Mit diesem 3-Schritte-Fahrplan – Zielgruppe verstehen, psychologische Trigger setzen und Mehrwert kommunizieren – schreibst du effektive Hooks im Copywriting, die deine Botschaft klar und überzeugend rüberbringen. Experimentiere mit verschiedenen Hook-Formeln und finde heraus, welche bei deiner Zielgruppe am besten funktionieren.
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